Arbeiten in Weinberg und Keller

Während überall die Natur in frischem Grün erscheint, halten sich die sonnenhungrigen Reben zur Freude der Winzer noch etwas zurück. Die Reben sind geschnitten und die verbliebenen Reben angebunden, die Pflanzen stehen quasi in den Startlöchern, um endlich nach dem Winter in frischem Grün zu erscheinen. Darüber freuen sich die Winzer, denn im Moment besteht immer wieder die Gefahr von Nachtfrost, der leicht das junge Rebengrün vernichten könnte. Sicher werden sich die meisten von Ihnen noch daran erinnern, dass im Jahre 2017 verheerende Nachtfröste weite Teile der deutschen Weinanbaugebiete erheblich schädigten. Selten erlebten die Winzer einen so frühen Rebaustrieb wie 2017. Rechnete man früher um Mitte Mai mit dem eigentlichen Rebaustrieb, zeigten sich die Reben 2017 bereits Anfang April in frischem Grün. Dann aber kamen um Mitte April starke Nachtfröste mit Minusgraden von 7 bis 8 ° - dagegen konnte man nichts unternehmen. Die starken Fröste schädigten die jungen Triebe erheblich. Erst später sorgten so genannte Beiaugen durch ihren Austrieb dafür, dass die Weinberge doch noch ergrünten, der Ernteertrag war aber äußerst gering.

Anders im Jahre 2018. Hier erfolgte der Rebenaustrieb spät. Anschließende hohe Sommertemperaturen sorgen dafür, dass die Reben sich trotz spätem Austrieb rasch entwickelten und schließlich noch nicht nur ein hoher Ernteertrag, sondern auch hervorragende Qualitäten erzielt wurden.

2019 rechnen die Winzer ebenfalls mit einem späteren Rebaustrieb, sorgten doch kühle Märztemperaturen dafür, dass die Rebenentwicklung gestoppt wurde.

Die Arbeiten in den Weinbergen sind weitgehend abgeschlossen, im Keller ist die Flaschenfüllung der Weine des Neuen Jahrgangs weit fortgeschritten. Die 2018er Weine warten nun auf die Weinfreunde.

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