Arbeiten in Weinberg und Keller

Den Monat Februar nutzen die Winzer in erster Linie für den Rebschnitt. Da die Winzer heute meist größere Rebflächen bewirtschaften, ist natürlich die Zahl der Rebstöcke, die es zu beschneiden und zu pflegen gilt, entsprechend hoch. Angesichts der großen Zahl an Rebstöcken – jeder einzelne Stock muss fachmännisch geprüft und entsprechend von Hand geschnitten werden – stehen die Winzer schon unter einem gewissen Zeitdruck, denn spätestens im Monat März, sollte diese Arbeit abgeschlossen sein. Der Rebschnitt ist eine verantwortungsvolle Tätigkeit, gilt es doch nicht nur darauf zu achten, genau die Rebtriebe stehen zu lassen, an denen sich in der kommenden Vegetationszeit die Trauben bilden, der Rebschnitt entscheidet auch über die Zukunft einer Rebanlage. Mit geübten Blick begutachtet der Winzer bei der Arbeit jeden einzelnen Stock, um dann die Rebschere richtig anzusetzen. Von den zahlreichen verholzten Rebtrieben der letzten Vegetationszeit bleiben bekanntlich nur ein bis zwei Triebe für den neuen Weinjahrgang stehen. In einem weiteren Schritt muss dann das abgeschnittene Rebholz aus dem Drahtrahmen gezogen werden – keine leichte Tätigkeit, haben sich doch zahlreiche Ranken an den Haltedrähten fest verankert. Für diese Tätigkeit setzen die Winzer meist Hilfskräfte ein, damit sie sich ganz auf den eigentlichen Rebschnitt konzentrieren können.

Im Keller geht der Weinausbau weiter, wobei es jetzt die Hauptaufgabe des Kellermeisters und seiner Helfer ist, den Feinschliff vorzunehmen und den Weinen dadurch das Gesicht zu geben, das man sich seit Wochen vorgestellt hat.

Nach und nach werden die 2018er Weine auf Flaschen gefüllt, sie vervollständigen das aktuelle Weinsortiment.

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