Herbstzeit

Der Herbst und damit die Weinernte, ist die Hochzeit der Winzer. Endlich kann die Ernte eingebracht werden, für die man ein ganzes Jahr lang im Weinberg tätig war. Viel Arbeit und Mühe liegen hinter den Winzern, jetzt wartet man gespannt auf das Ergebnis. Festzustellen ist, dass die Winzer nach wie vor von einem Spitzenjahrgang ausgehen. Zwar haben die hohen Sommertemperaturen und die lange anhaltende Trockenheit letztlich auch im Weinbau die hoch gesteckten Erwartungen gedämpft. So wird der angesichts eines sehr guten Traubenbehangs erwartete Mengenertrag wohl doch niedriger als erwartet ausfallen. Die Trockenheit hat dazu geführt, dass die Reben sich nicht ganz so gut entwickeln konnten, wie man dies erhofft hat. Gerade in der Endphase wird nochmals genügend Feuchtigkeit benötigt, damit sich die Trauben entsprechend „füllen“ können. Mit der Feuchtigkeit nehmen die Rebstöcke bekanntlich Mineralstoffe aus dem Boden auf, die sie in den Trauben einlagern. Dazu kommt der Fruchtzucker, der durch die Assimilation der Blätter entsteht. Sind die Temperaturen zu hoch, stellt der Rebstock die Assimilation vorübergehend ein. In den Trauben werden natürlich auch die sorteneigenen Aromen eingelagert. Wie letztlich das qualitative Ergebnis ausfallen wird, bleibt abzuwarten, die Hoffnungen sind dennoch hoch.

Deutlich früher als in Normaljahren wird in diesem Jahr auch an der Nahe die Weinernte beginnen, die Erntevorbereitungen laufen auf Hochtouren.

Wer bei der Weinlese den Winzern über die Schultern schauen möchte, der ist herzlich zum Kelterhausfest am 03, Oktober „Tag der deutschen Einheit“ eingeladen, bei der Winzergenossenschaft Rheingrafenberg dabei zu sein – siehe Sonderbericht nachstehend.

Tags: Herbst
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