Arbeiten in Weinberg und Keller

In den Weinbergen tritt jetzt eine ruhigere Phase ein. Dank ausreichender Niederschläge haben die Reben einen enormen Wachstumsschub vollzogen, die Winzer kamen kaum mit den erforderlichen Laubarbeiten nach, die dazu dienen, überzählige Rebtriebe herauszubrechen und die verbleibenden Rebtriebe einzukürzen, um Licht und Luft in den Rebstock und an die Trauben zu lassen. Durch diese Pflegemaßnahme wird dem Befall der Reben durch Pilzkrankheiten vorgebeugt. Dennoch ist es bei feucht-warmer Witterung erforderlich, auch durch entsprechende Pflanzenschutzmaßnahmen die Reben vor drohenden Pilzkrankheiten zu schützen. In den meisten Rebanlagen wird zusätzlich die Traubenzone entblättert, ebenfalls, um eine bessere Durchlüftung der Traubenzone zu erreichen, und die Reife durch direkte Sonneneinstrahlung zu fördern.
Da heute die meisten Böden in den Rebanlagen begrünt sind (zur besseren Humusversorgung und gleichzeitig ein Abfedern des Bodendrucks durch Maschineneinsatz zu erreichen, muss bei ausreichenden Niederschlägen die Begrünung kurz gehalten werden.

Insgesamt ist festzustellen, dass sich die Reben sehr gut entwickeln und die Trauben bereits beachtlich an Größe zugenommen haben. Es kann von einem Wachstumsvorsprung von mindestens zwei Wochen gegenüber Normaljahren gesprochen werden. Dies wiederum lässt auf eine Vollreife der Trauben bereits Ende September und damit eine gute Weinqualität hoffen. Aber noch ist die Ernte nicht eingebracht, immer wieder können Witterungseinflüsse die Ernte negativ beeinflussen.

Im Keller beginnen jetzt bereits die Vorbereitungen auf den kommenden Herbst. Die leeren Weinbehälter werden hygienisch einwandfrei aufbereitet, auch Weinschläuche und Gerätschaften werden intensiv gereinigt und die Kellerräume peinlich genau gereinigt. Sauberkeit und Hygiene sind oberste Voraussetzung in der Weinkellerwirtschaft.

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