Arbeiten im Weinberg

Bei meist trockenem und sonnigem Wetter – die Temperaturen liegen überwiegend im „freundlichen“ Bereich, geht der Rebschnitt zügig vonstatten. Dennoch sind die Winzer – je nach Größe der Rebfläche – über Wochen mit dieser wichtigen Aufgabe beschäftigt. Immerhin heißt es – je nach Pflanzdichte, durchschnittlich 5.000 Rebstöcke je Hektar zu schneiden.

Beim Rebschnitt werden alle überzähligen verholzten Rebtriebe abgeschnitten, aus Qualitätsgründen belässt man dem Rebstock nur ein bis zwei verholzte Rebtriebe, die sich möglichst nah am Rebstamm befinden und gesund und kräftig im Wuchs sind.

Als nächste Arbeit folgt das Biegen der Reben. Dabei werden die verbliebenen ein bis zwei Rebtriebe weitgehend waagerecht an einem Biegedraht befestigt. Dies sorgt dafür, dass bei Vegetationsbeginn sich der Saftstrom des Rebstocks gleichmäßig über den angebundenen Trieb verteilt und die Rebaugen, aus denen die neuen Triebe hervorgehen, gleichmäßig mit Nähr- und Mineralstoffen versorgen. Die Biegearbeiten sollten unbedingt vor dem Austrieb abgeschlossen sein, damit die jungen, empfindlichen Rebtriebe oder Rebaugen bei dieser Arbeit nicht abbrechen.

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