Weinberge im August

Die Entwicklung der Weinberge ist bereits weit fortgeschritten, allerdings belastet die lange anhaltende Trockenheit die Reben schon. Nach dem trockenen Jahr 2018 ist der Grundwasserspiegel, auf den die Reben sonst zurückgreifen können, weit abgesunken. Umso erfreulicher, dass Ende Juli, nach den tropischen Temperaturen, doch an einigen Tagen Niederschläge verzeichnet werden konnte. Dies reicht zwar nicht aus, zumal nur die oberen Bodenschichten durchfeuchtet sind, hilft aber den Reben, wieder etwas Feuchtigkeit aufnehmen zu können.

Wie bereits in einem früheren Bericht angemerkt, zeigen die Reben einen beachtlichen Traubenbehang, mit dem man nach dem mengenmäßigen Rekordjahr 2018 eigentlich nicht rechnen konnte. Hinzu kommt, dass die Traubenentwicklung bereits weit fortgeschritten ist. Insofern verwundert es nicht, dass die Winzer wieder mit einem frühen Erntebeginn um Mitte September rechnen.

Die Reben und Trauben sind weitgehend gesund. In vielen Anlagen ist die Traubenzone bereits ganz oder teilweise entblättert, um den direkten Sonnenschein und Luft an die Trauben gelangen zu lassen, Bei den hohen Temperaturen und intensiven Sonnenstrahlen besteht aber die Gefahr von Sonnenbrand an den Trauben. Hin und wieder sind in einzelnen Weinlagen wieder Hagelschäden zu verzeichnen, dies bisher aber noch in erträglichem Umfang. Die angeschlagenen Beeren trocknen ein und fallen teilweise ab.

Neben dem Entblättern der Traubenzone sind die Winzer teilweise mit dem Gipfeln (Einkürzen der Rumtriebe) beschäftigt. Auch wird sehr genau darauf geachtet, dass die Begrünung hin und wieder gemischt wird, damit die Begrünungspflanzen den Reben nicht die dringend benötigte Feuchtigkeit wegnehmen.

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