Stand der Reben und Arbeiten im Weinberg

An der Nahe, so auch in den Rebanlagen der Mitglieder der Winzergenossenschaft Rheingrafenberg, Meddersheim, ist die Rebblüte abgeschlossen. Die Winzer registrierten einen kurzen Blüteverlauf von rund acht Tagen. In anderen Weinbaugebieten, wo die Blüten früher einsetzte und teilweise durch kühle Tages- und Nachtemperaturen unterbrochen wurde, ergab sich ein deutlich längerer Blüteverlauf. Dies führt erfahrungsgemäß zu einem Verrieseln der Trauben (Verrieseln bedeutet, dass mehr oder weniger viele der kleinen Blütenstände nicht befruchtet werden und sich in der Folge nur ein Teil der Traubenbeeren normal weiterentwickelt. Wie gesagt, in den Rebanlagen, die zur Winzergenossenschaft Rheingrafenberg gehören, setzte die Blüte witterungsbedingt später ein, wobei durch günstige Witterung eine zügige Blüte registriert wurde. Zwischenzeitlich haben die einzelnen Beeren bereits eine beachtliche Größe (Erbsengröße) erreicht. Von daher gesehen können die Winzer auf einen guten Traubenertrag und hohe Qualität hoffen, sieht man einmal von den teilweise festzustellenden Frostschäden in einzelnen Weinbergen ab.
Insgesamt sind die Winzer mit der Entwicklung der Rebanlagen zufrieden, die einzelnen Rebtriebe haben sich gut entwickelt und zeigen bereits ein beachtliches Längenwachstum.

Die Winzer sind zurzeit bemüht, die Laubarbeit zu meistern. Dabei werden überzählige Triebe sowie Kümmer- und Doppeltriebe von Hand herausgebrochen, um die Laubwand licht- und luftdurchlässig zu gestalten, was einem Befall mit Pilzkrankheiten entgegenwirkt. Gleichzeitig gilt es, die seitlich herausragenden Rebtriebe zwischen die Haltedrähte zu stecken, damit sie durch den Wind nicht abbrechen und die Bearbeitung der Rebanlagen nicht behindern. Hier und da hat die Laubwand bereits eine Höhe erreicht, die ein maschinelles Einkürzen der Rebtriebe erforderlich macht.

Gleichzeitig sind die Winzer mit Pflanzenschutzarbeiten beschäftigt, ebenso mit Bodenbearbeitungsmaßnahmen, die in der Mehrzahl dazu dienen, die Bodenbegrünung, die heute üblich ist, kurz zu halten.

Unser Foto: Bienen oder Hummeln an Rebblüten, wie auf dem von Frank Mohr geschossenen Foto zu sehen, sind eher eine Seltenheit. Rebblüten sind Selbstbefruchter, sie benötigen zur Bestäubung keine Unterstützung durch Insekten

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