Rebenaustrieb

Auch in diesem Jahr verzeichneten die Winzer an der Nahe, natürlich auch bei den Rheingrafenbergwinzern, einen frühen Rebaustrieb. Um die Monatsmitte April konnte man bereits die aufgehenden Rebknospen beobachten, aus denen sich nach und nach die ersten Blätter entwickeln und die Gescheine (spätere Trauben) sichtbar werden. Natürlich freuen sich die Winzer über einen frühen Rebaustrieb, hat die Rebe doch dadurch mehr Zeit, im Rebstock und später in den Traben, alle die Stoffe einzulagern, die gute Weine ausmachen. Ein Wermutstropfen ist aber dabei – wir wissen, dass zu einem so frühen Zeitpunkt immer noch Nachtfröste zu befürchten sind, hier haben die Winzer vom Rheingrafenberg leider häufig negative Erfahrungen machen müssen. Man kann nur hoffen, dass solche Frühjahrsfröste in diesem Jahr ausbleiben.

Was noch zunehmend deutlich wird, in den letzten Wochen und Monaten hat es einfach deutlich zu wenig geregnet, der Feuchtegehalt der Böden ist daher bereits jetzt gering. Erfreulicherweise sind die Reben Tiefwurzler, die Trockenperioden länger als manche andere Pflanzen verkraften können.
Im Moment sind die Winzer mit der Bodenbearbeitung beschäftigt. Dabei werden die oberen Bodenschichten leicht gelockert, um zu verhindern, dass die Böden zu stark austrocknen. Sind die Weinbergsböden begrünt, was heute weitgehend der Fall ist, halten die Winzer die Begrünung maschinell kurz, damit die Begrünungspflanzen nicht zu stark in Wasserkonkurrenz mit den Reben treten.

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