Neues aus der WG Rheingrafenberg: Qualität und Individualität im Mittelpunkt.

Qualität, Qualität und nochmals Qualität, das muss das oberste Ziel unserer Winzergenossenschaft sein, stellt der neue Geschäftsführer und Kellermeister der Winzergenossenschaft, Jan Simon Mensch fest.

Weine, auch Weine von der Nahe, finden Weininteressenten zur Genüge im Angebot. Während die einen versuchen, durch möglichst niedrige Preise auf sich aufmerksam zu machen, ist es das zukunftsorientierte Ziel der anderen, durch hohe Qualität und Individualität auf sich aufmerksam zu machen. Dieses Ziel – so Jan Simon Mensch – hat sich auch die Winzergenossenschaft Rheingrafenberg gesteckt.

Sein Streben ist es, in engem Kontakt mit den Winzerfamilien gemeinsam für einen qualitätsorientierten Weinbau zu sorgen. Dabei zählen der qualitätsbeeinflussende Rebschnitt – siehe vorstehende Meldung – ebenso eine schonende Bodenbearbeitung und Begrünung der Böden, Düngung nur nach Bedarf und Pflanzenschutz in eingeschränktem Rahmen, zu den wichtigsten Maßnahmen, eine entsprechende Laubarbeit nicht zu vergessen.
Während des Jahres werden Geschäftsführung und Winzer mehrfach die Weinberge der Mitglieder begutachten um festzustellen, welche Maßnahmen noch erforderlich sind und welchen Reifestand die Trauben erreicht haben. Danach wird der Ernteplan festgelegt, wobei jeweils an bestimmten Tagen nur ausgewählte Rebsorten geerntet werden. Dabei kommt es auf möglichst gesundes und vollreifes Lesegut an.

An der Traubenannahmestation entscheiden Kellermeister und Mitarbeiter, auf welchen Traubenpressen die einzelnen Qualitäten verarbeitet werden, um die gewonnenen Moste anschließend in entsprechenden Edelstahlbehältern temperaturgesteuert vergären zu lassen.

Wichtig ist es wegen der Individualität, dass einzelne Sorten und Qualitäten möglichst in kleinen Behältern getrennt ausgebaut werden. Ganz besondere Qualitäten – sowohl Weiß- als auch Rotweine – werden künftig wieder in kleineren Holzfässern (500 ltr. Inhalt) ausgebaut.

Auch bei der Weinbereitung gilt das Motto: Je weniger Behandlungseingriffe, umso besser ist dies für die angestrebte Weinqualität.

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