Maschinelle Traubenlese: Schonenderes Verfahren im Einsatz

Auch bei der Winzergenossenschaft wird ein Teil der Rebanlagen mechanisch geerntet, wobei dieses Verfahren nur in Direktzuglagen zum Einsatz kommt. In der Mehrzahl verfügt die Winzergenossenschaft über Hang- und Steillagen, die von Hand geerntet werden.

Die mechanische Ernte mittels Traubenvollernter wurde in den letzten Jahren ständig weiterentwickelt. Dennoch muss festgestellt werden, dass eine Maschine natürlich das Traubengut nicht so gut sortieren kann, wie dies bei der Handlese möglich ist. Nun kommt auch im deutschen Weinbau eine weiterentwickelte Erntemaschine zum Einsatz „Pellenc“. Diese ist in der Lage, sofort bei der Ernte im Weinberg das Lesegut von Blättern usw. zu trennen. Außerdem werden die Trauben von dieser Maschine „entrappt“, die Traubenbeeren werden von den Stielen befreit, laufen über verstellbare Rollböden, die dafür sorgen, dass wirklich nur die Traubenbeeren in den Auffangbehälter gelangen. Blätter und andere leichtere Teile werden von starken Gebläsen von den Förderbändern geblasen. Auch eingetrocknete Traubenteile (z.B. durch Sonnenbrand geschädigte und dann eingetrocknete Trauben) werden vom gesunden Lesegut getrennt. Das Ergebnis ist ein deutlich sauberes Erntegut, als man das bisher kannte. Erstmals wurde in diesem Jahr auch bei der Winzergenossenschaft Rheingrafenberg ein solcher Pellenc-Vollernter zur Zufriedenheit der Winzer und des Kellermeisters eingesetzt.

Bildunterschrift: Das mit dem Pellenc-Vollernter geerntete Lesegut, das gleich von der Maschine „entrappt“ und von Blättern und anderen Teilen getrennt wird, präsentiert sich bei der Traubenannahme in Meddersheim erstaunlich sauber.

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