Herbstzeit

Für die Winzer bedeutet der Herbst die wichtigste Zeit des Jahres, geht es doch darum, die Ernte und damit den Lohn für die Arbeiten eines ganzen Jahres einzubringen. Mit Spannung erwarten daher die Winzer auf diese wichtige Zeit. In diesem Jahr liegt der Beginn der Traubenernte verhältnismäßig früh – zwei bis drei Wochen früher als in Normaljahren. Ungewöhnlich warme Temperaturen bereits im März führten zu einem sehr frühen Vegetationsstart, früher als sonst stand die Natur in Blüte und auch die eigentlich spät austreibenden Reben präsentierten sich in frischem Grün. Dann aber kamen einige Frostnächte mit Minustemperaturen von bis zu 7 – 8 Grad C. Entsprechend stark betroffen waren davon Weinbau und Obstbau. In manchen Regionen wurde die Obsternte weitestgehend vernichtet und auch in zahlreichen Weinbergen wurden erhebliche Schäden registriert. Vielfach schafften es die Reben, die Schäden wieder einigermaßen auszugleichen, wobei aber die erwarteten Ernteerträge deutlich unter Normalmaß bleiben werden. Wie gesagt, davon sind immer nur Teile des Weinbaus betroffen, in anderen Rebanlagen präsentieren sich die Reben und der Traubenbehang durchaus zufriedenstellend.

Nun aber zeigt sich, dass die warm-feuchte Witterung Mitte bis Ende August dazu führte, dass die bis dahin gesunden Trauben zu faulen beginnen. Davon betroffen sind nicht zuletzt Rebanlagen, die während des Sommers von Hagel betroffen wurden. Da die Winzer Wert auf gesundes Lesegut legen, wird daher die Traubenernte 2017 früher als erwartet beginnen müssen. Anlagen, die sich noch weitgehend gesund präsentieren, bleiben davon nicht betroffen. Mit dem Erntebeginn wird in diesem Jahr um Mitte September gerechnet.

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