Bundestagsabgeordnete Antje Lezius und Staatssekretär Peter Bleser zu Gast bei der Winzergenossenschaft Rheingrafenberg

Die CDU-Bundestagsabgeordnete Antje Lezius begrüßte Peter Bleser, Parl. Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), zu einer politischen Diskussionsrunde in der Winzergenossenschaft Rheingrafenberg.
Bleser war selbst drei Jahrzehnte in führenden Positionen in einer Genossenschaft tätig. Dass er sich in Meddersheim gut aufgehoben fühlt, merkt man gleich. „Nach der eigenen Firma ist die Genossenschaft die beste Unternehmensform, die wir kennen. Danach kommt erstmal lange nichts“, macht der Staatssekretär im Bundeslandwirtschaftsministerium bereits im zweiten Satz deutlich.

Zu Diskussionsrunde eingeladen hatte Antje Lezius, die Bundestagsabgeordnete aus Bad Kreuznach. Für die Gemeinde Meddersheim begrüßte Ortsbürgermeisterin Renate Weingarth-Schnek die Besucher und stellte dabei die Vorzüge der Weinbaugemeinde Meddersheim als attraktive Wohngemeinde, aber auch als Touristikziel vor. Mit den ca. 40 Gästen war die lange Tafel im Winzerlokal restlos besetzt. „Ich komme vom Land und weiß, dass es sich dort gut leben lässt. Wir müssen aber Sorge dafür tragen, dass das so bleibt. Herausforderungen wie die Abwanderung junger Menschen in Städte oder der Erhalt einer angemessenen Infrastruktur brauchen eine politische Antwort“, so Lezius.
Von der Preispolitik für Butter, dem ökologischen Landbau bis hin zu Förderung des ländlichen Raums – in seinem Impulsvortrag zog Staatssekretär Bleser ein Resümee der Arbeit des Landwirtschaftsministeriums der letzten vier Jahre. Dabei ging er auch auf das wichtige Thema Lebensmittelsicherheit ein. Mit einem hochspezialisierten Lagezentrum habe das BMEL eine Institution geschaffen, die in Krisensituationen mit nahezu militärischer Präzision zweifelhafte Lebens- und Futtermittel aufspüren könne.
Vor der Veranstaltung hatten die Gäste die Winzergenossenschaft Rheingrafenberg besichtigt und sich über die Zukunft des Unternehmens informiert, die nicht zuletzt trotz sinkender Mitgliederzahlen dadurch gesichert werden kann, in dem das Unternehmen anderen Firmen Dienstleistungen beim Traubenkeltern, Weinausbau und Weineinlagerung bietet. Ganz abgesehen von den enormen Bemühungen, die Qualität der Weine weiter zu steigern und sich dadurch am Markt zu behaupten.

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