Bodenpflege

Nachdem die Arbeiten am Rebstock vorerst erledigt sind, wurden zwischenzeitlich die beim Rebschnitt entfernten Rebtriebe gehäckselt, um zur Bodenlockerung und besseren Humusversorgung beizutragen. Heute ist es weithin üblich, die Rebzeilen zu begrünen. Dazu wird eine Zeile offen gelassen und die daneben liegende Zeile begrünt. Dieser Grünteppich federt den Bodendruck ab, der durch das Befahren der Rebzeilen mit Maschinen ansonsten entsteht und die Grünmasse versorgt auf natürliche Weise die Böden mit Humus.
Um diese Zeit des Jahres wird die Begrünung gemulcht, damit die Begrünung hinsichtlich des Wasserentzugs aus dem Boden nicht in zu starke Konkurrenz mit den Reben tritt. In diesem Jahr erleben wir an der Nahe seit Wochen eine erhebliche Trockenheit, Regenfälle waren lange nicht mehr zu verzeichnen. Daher ist auch die Begrünung deutlich kürzer als in sonstigen Jahren geblieben, wodurch ein Mulchen weitgehend überflüssig wird. Die Winzer hoffen auf entsprechende Niederschläge, um die Böden und damit die Reben wieder besser mit Wasser zu versorgen. Einen kleinen Lichtblick gab es am 1. Mai, der sich feucht und kühl zeigte. Zur ausreichenden Wasserversorgung der Böden sind aber länger anhaltende Niederschläge erforderlich.

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