Arbeiten und Entwicklungsstand im Weinberg

Um den 20. April wurde in diesem Jahr der Beginn des Rebenaustriebs verzeichnet, nicht gerade früh, aber das hat für die weitere Entwicklung und die zu erwartende Qualität der Trauben noch nicht viel zu sagen. Der Monat Mai zeigte sich zu kühl. Regenfälle wurden zwar verzeichnet, sie helfen kurzfristig dem Wachstum, die Niederschlagsmengen waren aber zu gering, um den abgesackten Grundwasserspiegel wieder auszugleichen. Die kühlen Tage im Mai und die deutlich zu kalten Nächte, sorgten für einen Stopp der Rebenentwicklung. Wie bereits festgestellt, hat dies für die weitere Entwicklung noch nicht viel zu sagen. Denn wenn jetzt einige warme und sonnige Tage folgen, holen die Reben die den Rückstand rasch wieder auf. Erfreulich ist der gute Fruchtansatz (Gescheine), der in fast allen Rebanlagen festzustellen ist. Nach der großen Ernte 2018 hatte man eigentlich damit gerechnet, dass die Reben sich in diesem Jahr zurückhalten würden. So gesehen können die Winzer den kommenden Wochen optimistisch entgegen, zumal sich Frühjahrsfrostschäden an der Mittleren Nahe in engen Grenzen halten.

In den Weinbergen werden überzählige Rebtriebe, sowie Austriebe am Rebstamm herausgebrochen, um für die verbleibenden Triebe Licht und Luft zu schaffen. Ebenso stehen Bodenbearbeitungsmaßnamen an, wobei es in erster Linie darum geht, die Begrünung in den Rebzeilen kurz zu halten.

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