Arbeiten in Weinberg und Keller, Stand der Vegetationsentwicklung

Der Weinjahrgang 2018 lässt eine hervorragende Qualität bei gutem bis sehr gutem Mengenertrag erwarten – vorausgesetzt, Hagel oder Unwetter machen die Hoffnungen der Winzer nicht noch zunichte. Dank rechtzeitiger Niederschläge um Mitte Juli verfügen unsere Böden über ausreichende Feuchtigkeitsreserven. Nur jüngere Rebstöcke, die noch nicht so tief wurzeln, leiden teilweise unter der Trockenheit. Wie im vergangenen Jahr gehen wir von einem frühen Erntebeginn aus, unsere Winzer werden alles unternehmen, um die Trauben bis zur Vollreife zu bringen, damit nicht nur die Mostgewichte, sondern auch Extraktwerte und Aromen stimmen.

Die Weinberge zeigen bereits einen weit fortgeschrittenen Entwicklungsstand, die Rotweinsorten beginnen sich deutlich zu färben, bei den frühen Rebsorten können bereits Traubenbeeren gegessen werden. Die Winzer rechnen daher mit einem frühen Erntebeginn um Anfang bis Mitte September.

Aktuell geht es in den Weinbergen eher ruhig zu. Die trockene und warme Witterung hat keinen Pilzdruck in den Rebanlagen aufkommen lassen. Das Entblättern der Traubenzone ist weitgehend abgeschlossen. Hin und wieder kürzen die Winzer maschinell die Rebtriebe ein. Was die Bodenbearbeitung betrifft, führt die Trockenheit dazu, dass die Begrünung der Rebanlagen kaum wächst und daher nicht kurz gehalten werden muss.

Im Keller beginnen langsam die Herbstvorbereitungen. Die leeren Weinbehälter werden gereinigt und für die Aufnahme der 2018er Moste vorbereitet. Gleichzeitig gilt es die Kelteranlagen zu testen, um sie für den Erntebeginn fit zu machen.

Bitte geben Sie die Zahlenfolge in das nachfolgende Textfeld ein

Die mit einem * markierten Felder sind Pflichtfelder.