Arbeiten in Weinberg und Keller - Rebschnitt und Weinklärung

Nach einigen Wochen der Ruhe im Weinberg, sieht man nun bereits wieder zahlreiche Winzer bei einer der wichtigsten Arbeiten im Weinberg, dem Rebschnitt. Dank des hervorragenden Wetters im zurückliegenden Jahr sind die Rebtriebe gut ausgereift, daher fällt es den Winzern nicht schwer, die geeigneten Fruchtruten auszuwählen, an denen die Trauben des Jahrgangs 2019 wachsen sollen.
Während der Vegetationszeit hat der Rebstock an jedem Auge der verbliebenen Bogreben einen frischen Trieb gebildet, wodurch eine dichte Laubwand gebildet werden konnte.

Nun heißt es im Interesse der Weinqualität die meisten Rebtriebe zu entfernen und an jedem Stock nur ein bis zwei gut ausgereifte Fruchtruten stehen zu lassen. Dadurch kann sich bei beginnender Vegetation die ganze Kraft des Rebstocks auf diese ein bis zwei Triebe konzentrieren und in den sich später bildenden Trauben alle Inhaltsstoffe einzulagern, die einen guten Wein ausmachen.

Im Keller gehen die Behandlungsarbeiten an den Jungweinen des Jahrgangs 2018 weiter. Die letzten Weine werden von der Hefe abgezogen und in andere Behälter umgelagert, wo sie bis zur Flaschenfüllung bleiben. Bis dahin werden die Weine noch mehrfach filtriert, damit zur Flaschenfüllung nur die Weine gelangen, die hundertprozentig blank sind, keine Trübungen aufweisen oder Bakterien beinhalten, die auf der Flasche zu einer Nachgärung führen könnten.

Ab Februar werden die ersten Weine des neuen Jahrgangs auf Flaschen gefüllt, sofern nicht bereits eine frühere Füllung solcher Weine erforderlich war, von denen der Vorgängerjahrgang bereits „ausgetrunken“ war.

 

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